Die frische Aromen von Zitronenschale, Knoblauch und Giersch wecken bereits einzeln Erinnerungen an Sommer und Süden. In einer Gremolata kombiniert, bringen Sie Pfiff in zahlreiche Gerichte.


Wildkräuter, Wildgemüse, Wildfrüchte, Samen, Wurzeln, Blüten…
Grüne Soße ist ein Muss am Gründonnerstag, denn sie bringt den Frühling in Form aromatischer, gesunder frischer Kräuter auf den Teller. Neben der Frankfurter Grünen Soße gibt es unendlich viele Variationsmöglichkeiten, jede regionale Küche hat ihre eigene Version, die auf den jeweils dort heimischen Kräutern basiert. Eine klassische marokkanische Chermoula besteht aus überwiegend Koriandergrün, bei dem sich bekanntlich die Geister scheiden. Den Spirit der Chermoula kann man aber auch in einer Variante schmecken, die aus Wildkräutern zubereitet ist. Und das Beste daran: man muss sich für die Zutaten noch nicht einmal in einen Supermarkt begeben, sondern kann sie im Garten und auf der Wiese sammeln.
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Die jungen Brennnessel-Triebe, die der Frühjahrs-Sonne entgegen wachsen, haben es in sich. Denn auch wenn der unfreiwillige Kontakt mit den Brennhaaren der Wildpflanze eher unangenehm ist, ist sie ein wertvolles und wohlschmeckendes Nahrungsmittel, das dabei hilft, die Frühjahrsmüdigkeit auszutreiben. Zusammen mit weißen Bohnen geht sie eine ungewöhnliche, aber dennoch perfekte mediterrane Verbindung ein, die nicht nur im Frühjahr schmeckt.


Wenn es nass und kalt ist draußen, dann fühlt sich die Vogelmiere besonders wohl. Bevor sich im Frühjahr die meisten anderen Kräuter und Blumen ans Licht wagen, breitet sie sich ungestört über noch leere Blumentöpfe, Beete und Äcker aus oder zwängt sich durch Ritzen in Mauern und Wegen. Die beste Gelegenheit also, die Vogelmiere auch für den Rest des Jahres haltbar zu machen.
Die unscheinbare Vogelmiere gehört zu den Wildkräutern, denen Kälte nicht viel ausmacht. Deshalb findet man sie, sofern es keinen starken Frost gibt, bereits ab Januar auf Wiesen und Äckern, aber auch in Gärten und Beeten. Sie ist ein wunderbarer Vitamin- und Mineralien-Lieferant und schmeckt bereits herrlich nach Frühling, auch wenn dieser noch auf sich warten lässt.
In manchen Jahr findet man bei einem Winterspaziergang im Januar Schlehensträucher, die schon von Weitem blau leuchten. Sie haben schon längst alle Blätter abgeworfen, aber an den Zweigen hängen noch dicke, runde Schlehenfrüchte. Selbst leichter Frost schadet ihnen nicht, er lässt sie sogar noch besser schmecken.
Ein einfacher Kranz aus Mistel- oder Ilex-Zweigen ist eine schlichte Schönheit. Das Grundgerüst für den Kranz, der aufgehängt und mit einer Kerze dekoriert werden kann, ist ein Draht-Kleiderbügel, der auf diese Weise ein Upcycling erhält.
Ein Klassiker im Winter: gefüllte Bratäpfel aus dem Ofen sind schnell gemacht. Hasel- und Walnüsse sind eine wunderbare Füllung, die durch die herb-fruchtige Süße von Wildfrüchten abgerundet wird. An kalten Tagen ein Genuss, der Kindheits-Erinnerungen hervorruft.
Heidesand-Plätzchen erfreuen sich nicht nur zur Weihnachtszeit großer Beliebtheit. Das mürbe Buttergebäck schmeckt pur sehr fein, kann aber auch gut mit Kräutern aufgepeppt werden. Aromatische Kräuter wie Lavendel oder Rosmarin eigenen sich dafür sehr gut, aber gerade im Winter schmeckt das Gebäck mit immergrünen Nadelbaum-Blättern ganz besonders gut.


Zum Aufwärmen nach einem Spaziergang in kalter, klarer Winterluft gibt es kaum ein besseres Getränk als einen heißen, fruchtigen Punsch. Wärmende Gewürze wie Sternanis, Zimt und Nelken unterstreichen den Wohlfühl-Effekt.
Die Lärche hat kleine, auf den ersten Blick unscheinbare Zapfen. Bei genauerer Betrachtung sind sie jedoch sehr dekorativ und eignen sich zum Beispiel gut für einen schnell gebundenen Herbstkranz.
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