Fruchtig-frisch und süß: Himbeeren und Honig sind eine perfekte Kombination und ein wunderbarer Brotaufstrich!


Wildkräuter, Wildgemüse, Wildfrüchte, Samen, Wurzeln, Blüten…
Kurz vor der Sommersonnenwende öffnen bereits viele Wildblumen ihre Blüten und bringen eine wunderbare Farbvielfalt mit sich. Zum Mittsommerfest werden sie in Schweden zu Kränzen gebunden und dekorieren die einladende Tafel, an der mit Familie und Freunden der längste Tag des Jahres gefeiert wird.
Die meisten Löwenzahn-Blüten sind inzwischen als Pusteblumen aufgegangen und haben ihre Samen, mit kleinen Fallschirmen versehen, vom Wind in alle Welt tragen lassen. Nun richtet sich der Fokus auf die Blätter, die im Frühjahr und frühen Sommer noch jung und saftig sind. Sie wachsen üppig und sind deshalb ein wunderbares Wildgemüse. Vor allem in einer deftigen Kombination mit Kartoffeln sind sie ein wertvolles Frühjahrs-Essen.
Maiwipfel werden die jungen, hellgrünen Triebe der Nadelbäume in vielen Regionen genannt, denn im Mai sind sie noch ganz zart und besonders aromatisch.
Die jungen Triebe des Wilden Hopfens verbinden sich optisch und geschmacklich perfekt mit Spaghetti: lang, dünn und mit etwas Biss. Eine besondere Delikatesse, die es nur für kurze Zeit gibt.
Da der Waldmeister seine beste Zeit im Mai hat – deshalb auch der Name „Maikraut“, lohnt es sich, seinen unverwechselbaren Geschmack für das übrige Jahr zu konservieren. In einem Gelee eingefangen, kommt der Geschmack auf einem frischem Brötchen besonders gut zur Geltung, kann aber auch zum aromatisieren von Desserts und Kuchen verwendet werden.
Waldmeister und Mai-Bowle sind eine feste Assoziation. Waldmeister schmeckt aber auch ohne Alkohol betörend. Jetzt ist die beste Zeit, um den vanille-artigen und doch einzigartigen Duft kulinarisch einzufangen.
Brennnesseln sind fast das ganze Jahr über ein wertvolles Lebensmittel, aber vor allem im Frühjahr sind die jungen Blätter besonders zart und aromatisch. Sie sind ein hervorragender Spinat-Ersatz, der schnell geerntet ist. In einer Pfannkuchen-Torte und kombiniert mit würzigem Bergkäse lässt sich damit eine sättigende Delikatesse zaubern, die keinen Spinat vermissen lässt.
Weiterlesen „Pfannkuchen-Torte mit Brennnessel-Bergkäse-Füllung“
Bärlauch zählt, neben Rauke, zu den wenigen Wildkräutern, die es zu großer Bekanntheit gebracht und sogar bis in die Gemüseabteilungen der Discounter geschafft haben. Inwiefern die dort angebotenen Wildgemüse tatsächlich noch wild wachsen, sei dahin gestellt, denn die Nachfrage lässt sich wohl nur über effiziente Anbau- und Erntemöglichkeiten decken. Bärlauch ist ausgesprochen beliebt und vielseitig in der Küche einsetzbar, warum zur Abwechslung nicht einmal in einem Kartoffel-Gratin?


Grüne Soße ist ein Muss am Gründonnerstag, denn sie bringt den Frühling in Form aromatischer, gesunder frischer Kräuter auf den Teller. Neben der Frankfurter Grünen Soße gibt es unendlich viele Variationsmöglichkeiten, jede regionale Küche hat ihre eigene Version, die auf den jeweils dort heimischen Kräutern basiert. Eine klassische marokkanische Chermoula besteht aus überwiegend Koriandergrün, bei dem sich bekanntlich die Geister scheiden. Den Spirit der Chermoula kann man aber auch in einer Variante schmecken, die aus Wildkräutern zubereitet ist. Und das Beste daran: man muss sich für die Zutaten noch nicht einmal in einen Supermarkt begeben, sondern kann sie im Garten und auf der Wiese sammeln.
Weiterlesen „Grüne Soße auf marokkanisch – Chermoula aus Wildkräutern“
Die jungen Brennnessel-Triebe, die der Frühjahrs-Sonne entgegen wachsen, haben es in sich. Denn auch wenn der unfreiwillige Kontakt mit den Brennhaaren der Wildpflanze eher unangenehm ist, ist sie ein wertvolles und wohlschmeckendes Nahrungsmittel, das dabei hilft, die Frühjahrsmüdigkeit auszutreiben. Zusammen mit weißen Bohnen geht sie eine ungewöhnliche, aber dennoch perfekte mediterrane Verbindung ein, die nicht nur im Frühjahr schmeckt.


Wenn es nass und kalt ist draußen, dann fühlt sich die Vogelmiere besonders wohl. Bevor sich im Frühjahr die meisten anderen Kräuter und Blumen ans Licht wagen, breitet sie sich ungestört über noch leere Blumentöpfe, Beete und Äcker aus oder zwängt sich durch Ritzen in Mauern und Wegen. Die beste Gelegenheit also, die Vogelmiere auch für den Rest des Jahres haltbar zu machen.
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