Brennnessel-Apfelessig-Haarspülung

Manchmal sind die einfachsten Dinge die besten. Das trifft auch auf die Kombination von Brennnesseln und Apfelessig zu. Und macht sogar Pflegespülungen mit ihren duzenden von oft fragwürdigen Inhaltsstoffen überflüssig.

Brennnesseln sind ein altbewährtes Mittel für Haarwasser. Sie stärken das Haar, wirken Schuppen entgegen und können Hautreizungen lindern. Der Apfelessig lässt das Haar glänzen und verhindert schnelles Nachfetten. Der pH-Wert des Apfelessig ist günstig für Kopfhaut und Haar, eine Haarspülung mit Apfelessig wird aufgrund der Essigsäure deshalb auch „Saure Rinse“ genannt. 

Brennnessel-Blätter sind fast das ganze Jahr über zu finden. Kaum sind die letzten grünen Blätter verwelkt, treibt im Januar bereits neues Grün aus de Wurzeln des Vorjahres.

Die Haarspülung aus Apfelessig und Brennnessel-Blättern ist einfach zuzubereiten:

Brennnessel-Apfelessig-Haarspülung

Zutaten:

500 ml      Apfelessig
1 Tasse      Brennnesselspitzen oder -blätter

Zubereitung:

Die Brennnessel-Blätter waschen und in eine weithalsige Flasche füllen. Den Apfelessig darüber gießen, die Flasche verschließen und schütteln. Drei bis fünf Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen, mehrmals täglich schütteln

Anschließend den Apfelessig durch ein feines Sieb oder ein Tuch abfiltern.

Anwendung:

Nach der regulären Haarwäsche das Haar mit der sauren Rinse spülen. Dazu 1-2 EL des Brennnessel-Apfelessigs in ein 1-l Messbecher geben und diesen mit 1 l kaltem bis lauwarmem Wasser auffüllen. Den Kopf nach vorne beugen und die Spülung langsam über die Haar laufen lassen, dabei ein wenig in die Kopfhaut einmassieren. Dann die Haare ausdrücken und mit dem Handtuch trocknen.

Die Spülung wird nicht ausgespült sonder verbleibt im Haar. Der leichte Geruch des Apfelessigs verfliegt inerhalb weniger Minuten. Das Haar dann wie gewohnt trocknen.

Die Brennnessel-Apfelessig-Haarspülung eignet sich vor allem für mittlere und dunklere Haarfarben und normales bis fetttiges Haar. Für helles Haar ist vor allem Kamille gut geeignet. Aber auch mit Rosmarin oder Lavendel lässt sich die Haarspülung sehr gut zubereiten. Bei trockenem Haar am besten erst einmal mit reinem Apfelessig ausprobieren, ob die Spülung den gewünschten Effekt hat.

Alternativ zu Brennnessel-Blättern eignen sich auch Brennnessel-Wurzeln. Sie sind allerdings mühsamer zu ernten, da die Wurzeln gründlich gewaschen und dann zerkleinert werden müssen, damit sie ihre Inhaltsstoffe an den Essig abgeben können.

Tannennadel-Gewürzsalz

Sind Weihnachtsbäume essbar? Grundsätzlich ja, denn die immergrünen Blätter der heimischen Nadelbäume sind ungiftig. Zumindest, wenn sie nicht mit Pestiziden belastet sind, was bei vielen importierten Weihnachtsbäumen leider der Fall ist. Heimische, unbehandelte Nadelbäume sind dagegen vielseitig verwendbar und können dem Weihnachtsbaum ein Upcycling bescheren.

Weiterlesen „Tannennadel-Gewürzsalz“

Zimtknoten-Kranz

Eines der beliebtesten Gewürze in den Wintermonaten ist die Rinde des Zimtbaumes. Vor allem wenn mit ihr Gebäck und Getränke aromatisiert werden, entfaltet sie ihre wärmende Wirkung. In den skandinavischen Ländern sind vor allem Zimtwecken oder -knoten beliebt, eine köstliche Kombination aus frischem Hefeteig, Butter und Zimt.

Weiterlesen „Zimtknoten-Kranz“

Winter-Simmer-Potpourri

Advent und Weihnachten sind ohne bestimmte Düfte kaum vorstellbar. Vor allem wertvolle Spezereien wie Zimt, Sternanis, Gewürznelken und Vanille sind unmittelbar mit Plätzchen und winterlichen Leckereien assoziiert. Aber auch die fruchtigen ätherischen Öle von Orangen und Zitronen rufen angenehme Erinnerungen hervor. Mit einem schnell herzustellenden Simmer-Potpourri duftet es deshalb herrlich weihnachtlich im Haus.

Weiterlesen „Winter-Simmer-Potpourri“

Gänsedistel-Gemüse (Chorta)

Es gibt viele Wildpflanzen, die sich als Gemüse verwenden lassen. Die Gänsedistel eignet sich, neben Giersch, Brennnesseln, Löwenzahn und Wiesenbärenklau, besonders gut dafür, weil sie üppig wächst und reichlich Blattmasse produziert.

Weiterlesen „Gänsedistel-Gemüse (Chorta)“

Kaminanzünder mit Kiefernzapfen

Wer weiß nicht ein wärmendes Feuer im Kamin oder in einer Feuerschale zu schätzen, wenn es draußen immer kälter, nasser und dunkler wird! Damit ein Feuer auch schnell brennt, sind ein paar kleine Helfer hilfreich. Zum Beispiel ein Kaminanzünder aus Eierkarton, Kerzenresten und Kiefernzapfen. Eine wunderbare Upcycling-Idee!

Weiterlesen „Kaminanzünder mit Kiefernzapfen“

Pastinaken-Apfel-Suppe mit Nachtkerzen-Samen

Nachtkerzen-Samen sind zwar winzig, aber sie schmecken gut und es steckt ein riesiges Potenzial in ihnen! Und weil eine Nachtkerzen-Pflanze sehr viele Samen produziert – bis zu 24.000 in einem Jahr -, kann man sogar recht schnell eine Menge ernten, mit der man etwas anfangen kann.

Weiterlesen „Pastinaken-Apfel-Suppe mit Nachtkerzen-Samen“

Wilde Möhre-Samen-Dip mit ofengebackenem Wurzelgemüse

Die Samen der Wilden Möhren riechen und schmecken unverkennbar nach Möhren. Für einen würzigen Dip zu aromatischem Wurzelgemüse also die ideale Voraussetzung. Und weil die Wilde Möhre vom Frühsommer bis weit in den Herbst immer wieder neue Blüten treibt und frische Samenstände heranreifen, ist sie über eine lange Zeit im Jahr frisch verfügbar.

Weiterlesen „Wilde Möhre-Samen-Dip mit ofengebackenem Wurzelgemüse“

Sloe-Gin (Schlehen-Gin)

Bei einem Herbstspaziergang findet man oft noch ein paar Schätze in der Natur. Dazu gehören auch die Schlehen, die sich oft in üppigen Hecken verstecken. Die Früchte des Schlehdorns sind sehr aromatisch und eignen sich für herb-fruchtige Aufstriche ebenso gut wie für einen alkoholischen Auszug. Sloe-Gin, also mit Gin aufgesetzte Schlehen, erfreut sich dabei gerade besonders großer Beliebtheit.

Weiterlesen „Sloe-Gin (Schlehen-Gin)“

Maronen-Tarte

Im Oktober findet man die Maronen in ihren ausgesprochen stacheligen Schalen oft beim Herbstspaziergang. Die Früchte der Ess- oder Edelkastanie (Castanea sativa) kann man um diese Zeit auch auf den Märkten und in Supermärkten kaufen. Meist sind die Kultur-Maronen deutlich größer, aber die Früchte selbst in der Natur zu sammeln und zu einer einfachen, aber leckeren Tarte zu verarbeiten, macht Freude – auch wenn sie kleiner sind.

Weiterlesen „Maronen-Tarte“

Beifuß-Süppchen

Beifuß ist meist als graues, vertrocknetes Sträußchen bekannt, mit dem die Weihnachtsgans gefüllt wurde, um sie bekömmlicher zu machen. Es ist zwar richtig, dass Beifuß auch die Fettverdauung verbessern kann, aber er kann noch vieles mehr. In einem cremigen Süppchen kommt eine eher unbekannte Eigenschaft zum Vorschein: der champignon-artige Geschmack der jungen Blätter.

Weiterlesen „Beifuß-Süppchen“

Einfache Handspindel

Eine der frühesten kulturellen Errungenschaften der Menschheit ist die Fähigkeit, aus pflanzlichen und tierischen Fasern einen haltbaren Faden herzustellen. Damit wurde eine Vielzahl weiterer Verwendungsmöglichkeiten der Rohstoffe erschlossen. Nicht zuletzt für die Herstellung von gewebten Textilien ist dieser erste Schritt des Spinnens unabdingbar.

Weiterlesen „Einfache Handspindel“