Die Vogelmiere ist eines dieser unscheinbaren Kräuter, die fast das ganze Jahr über munter an Wegrändern, auf Brachflächen und sogar in Blumenkästen präsent und doch kaum bekannt sind. Dabei hat es auch diese heimische Wildpflanze in sich.
Karamellisierte Haselkätzchen
Die Früchte der „gewöhnlichen“ Hasel (Corylus avellana) kennt jeder, sie sind aus Kuchen und anderen Süßspeisen kaum wegzudenken. Was aber macht man mit den Haselkätzchen, die bereits ab Januar an den Haselsträuchern wachsen? Wie bei vielen heimischen Wildpflanzen wurde von der Hasel früher deutlich mehr genutzt als nur die Nuss. Zwar werden die Früchte seit Jahrtausenden von Menschen und Tieren besonders geschätzt, weil sie so nährstoffreich sind, aber auch Blätter und Blüten wurden als Nahrungs- und Heilmittel verwendet.


Grünkohl-Salat mit Parmesan
Grünkohl als Salat? Eigentlich kennt man ihn doch nur als winterlichen Eintopf, der dann meist so lange gekocht wurde, dass das ganze saftige Grün verblasst. Dabei besticht Grünkohl nicht nur durch seinen knackigen Biss, sondern er enthält auch ausgesprochen viele Vitamine, die im Winter besonders wichtig sind.
Wachstuch statt Plastikfolie
Wenn heute von Wachstuch oder -tischdecke die Rede ist, dann ist eigentlich immer ein mit Plastik beschichteter Stoff gemeint, der dann häufig auch noch aus Kunststoff hergestellt ist. Dabei ist Wachstuch ursprünglich ganz wörtlich zu verstehen gewesen: ein Tuch (in der Regel aus Leinen gewebt), das mit flüssigem Bienenwachs imprägniert wurde und dadurch viele nützliche Eigenschaften hat.
Feldsalat mit Kartoffel-Senf-Dressing
Feldsalat hat im Winter Hochsaison. Auch wenn er in der kalten Jahreszeit überall in kultivierter Form zu kaufen ist, ist er doch eine unserer heimischen Wildpflanzen und ein wichtiger Vitamin-Spender in den Wintermonaten. Wer genau hinschaut, findet ihn wild wachsend auf zum Beispiel auf Brachflächen, in Weinbergen oder an Feldrändern.
Grobkörniger Senf – Senfkaviar
Diese Art von Senf wird auch Senf-Kaviar genannt. Er ist ausgesprochen einfach herzustellen, nussig-aromatisch, nicht zu scharf und dabei auch noch optisch ansprechend. Er kann wie feiner Senf als Beilage verwendet werden, aber besonders gut passt er in Salat-Dressings und zu Käse.


Gewebtes Tuch aus Schafwolle
Vom Schaf zum Tuch – ein großes Tuch aus Schafwolle tut vor allem in der kalten Jahreszeit gut. Reine Schafwolle hat allerdings nicht nur hervorragende wärmende Eigenschaften, sondern sie kann im Sommer auch kühlen.
Räucher-Bündel
Die Zeit „zwischen den Jahren“ ist eine besondere Zeit, denn das alte Jahr ist zu Ende und das neue hat noch nicht richtig begonnen. Eine alte europäische Tradition ist es, in dieser Zeit zu Räuchern. Räucher-Wissen gibt es in fast allen Kulturen auf der Welt und entsprechend viele Rituale stehen damit in Verbindung.
Stern aus Gräsern
Oft können auch die einfachsten Dinge eine große Wirkung haben. Strohsterne sind ein gutes Beispiel dafür, denn es lassen sich wahre Kunstwerke aus den Halmen der Getreide-Ähren binden oder flechten. Aber auch aus Gräsern lassen sich mit einfachsten Mitteln schöne Sterne herstellen, wie dieses Beispiel zeigt. Benötigt wird dafür nicht mehr als eine Hand voll längerer Gräser und ein Stück Nähgarn.
Milchtüten-Druck
Alte Drucktechniken sind eine faszinierende Sache und erfordern eigentlich eine hohe handwerkliche Kunst sowie besondere Gerätschaften. Wenn man mit einfachen Mitteln und weitgehend alltäglichen Haushalts-Gegenständen eine alte Drucktechnik, wie zum Beispiel die Radierung, umsetzen kann, hat das aber eine ganz besondere Faszination.
Graved Lachs
Fisch durch Beizen haltbar zu machen ist eine Fertigkeit, die die Menschen schon lange beherrschen. Das Beste daran ist, dass der Fisch durch das Beizen nicht nur länger aufbewahrt werden kann, sondern sogar noch ein intensiveres Aroma erhält. Und der Geschmack kann durch Zugabe von Kräutern und Gewürzen vielseitig variiert werden. Dadurch wird zum Beispiel ein selbst gebeizter Lachs zu einem Festschmaus.


Zimt & Zucker-Peeling
In den Wintermonaten ist es besonders wichtig, sich etwas Gutes zu tun. Wenn die Tage draußen dunkel, trüb und ungemütlich sind und die Welt grau zu sein scheint, können wir deshalb ganz bewusst unsere Sinne aktivieren. Das geht zum Beispiel, indem wir es uns mit warmem Licht von Kerzen gemütlich machen, die Lieblingsjacke anziehen und etwas Warmes trinken, das lecker schmeckt und dabei auch noch gut duftet.
Winterlicher Kranz
Vor allem im Advent sind Kränze allgegenwärtig. Die immergrünen Pflanzen stehen dabei gerade im Winter für die Hoffnung und Leben und symbolisieren nicht zuletzt den ewigen Kreislauf der Natur.
Walnuss-Busserl
Eine Adventszeit ohne den Duft von Weihnachtsgebäck ist kaum vorstellbar. Es gibt so viele verschiedene Arten von Plätzchen, dass die Entscheidung oft schwer fällt. Oder man besinnt sich auf ein paar Klassiker, die bewährt und ohne allzu großen Aufwand zu machen sind.
Maroni-Creme
Die auch Maronen oder Maroni genannten Esskastanien sind eine Delikatesse, die ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Bekannt sind sie oft nur noch als „heiße Maroni“ auf Weihnachtsmärkten. In Frankreich, insbesondere im Elsass, werden aus ihnen viele süße, aber auch herzhafte Gerichte zubereitet. Die „Créme de Marrons“ spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie ist die Grundlage für viele dieser Variationen.
























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