Ein heißer Punsch ist bei Kälte eine Wohltat, sowohl mit als auch ohne Alkohol. Wenn er nicht nur heiß und süß ist, sondern auch aromatisch, ist er ein echter Genuss. Quittensaft, Hagebutten und Kardamom-Samen ergeben eine spannende Kombination.


Die braunen Früchte der Edelkastanie sind in vielen Regionen in Vergessenheit geraten, dabei sind sie mit ihrem nussigen und leicht süßen Geschmack ein ausgesprochen vielseitiges Lebensmittel.
Im Herbst gibt es Kürbisse in vielen Formen und Farben und sie sind in dieser Jahreszeit weder als Gemüse noch als Dekoration wegzudenken. Dass sich aus den Kernen der Speisekürbisse ganz einfach eine leckere Knabberei herstellen lässt, ist dagegen nur wenig bekannt.
Wenn der Duft von Quitten durch das Haus zieht, ist das ein sicheres Zeichen, dass der Herbst Einzug gehalten hat. Nun gilt es, das wundervolle Aroma und die warme Farbe der Quitten für die dunkle Jahreszeit haltbar zu machen.
Gegen Erkältungen ist mehr als ein Kraut gewachsen, der Spitzwegerich gehört dabei zu den wichtigsten. Besonders als Sirup wird er gerne eingenommen. Die traditionelle Zubereitung als Erdkammersirup ist besonders geeignet, um die wertvollen Inhaltsstoffe schonend zu extrahieren.
Die reifen Holunderbeeren zeigen im phänologischen Kalender den Beginn des Frühherbstes an. Sie sind nicht nur ausgesprochen gesund, sondern haben auch eine besonders ansprechende Farbe. Grund genug, ein paar Dolden der heimischen Superfrucht zu ernten und eine kleine, einfache Delikatesse daraus herzustellen.
Die meisten Löwenzahn-Blüten sind inzwischen als Pusteblumen aufgegangen und haben ihre Samen, mit kleinen Fallschirmen versehen, vom Wind in alle Welt tragen lassen. Nun richtet sich der Fokus auf die Blätter, die im Frühjahr und frühen Sommer noch jung und saftig sind. Sie wachsen üppig und sind deshalb ein wunderbares Wildgemüse. Vor allem in einer deftigen Kombination mit Kartoffeln sind sie ein wertvolles Frühjahrs-Essen.
Bärlauch zählt, neben Rauke, zu den wenigen Wildkräutern, die es zu großer Bekanntheit gebracht und sogar bis in die Gemüseabteilungen der Discounter geschafft haben. Inwiefern die dort angebotenen Wildgemüse tatsächlich noch wild wachsen, sei dahin gestellt, denn die Nachfrage lässt sich wohl nur über effiziente Anbau- und Erntemöglichkeiten decken. Bärlauch ist ausgesprochen beliebt und vielseitig in der Küche einsetzbar, warum zur Abwechslung nicht einmal in einem Kartoffel-Gratin?


Grüne Soße ist ein Muss am Gründonnerstag, denn sie bringt den Frühling in Form aromatischer, gesunder frischer Kräuter auf den Teller. Neben der Frankfurter Grünen Soße gibt es unendlich viele Variationsmöglichkeiten, jede regionale Küche hat ihre eigene Version, die auf den jeweils dort heimischen Kräutern basiert. Eine klassische marokkanische Chermoula besteht aus überwiegend Koriandergrün, bei dem sich bekanntlich die Geister scheiden. Den Spirit der Chermoula kann man aber auch in einer Variante schmecken, die aus Wildkräutern zubereitet ist. Und das Beste daran: man muss sich für die Zutaten noch nicht einmal in einen Supermarkt begeben, sondern kann sie im Garten und auf der Wiese sammeln.
Weiterlesen „Grüne Soße auf marokkanisch – Chermoula aus Wildkräutern“
Wenn Frost und Schnee das Land im Griff haben, ist das die einzige Zeit im Jahr, in der es sehr schwer ist, frische Wildpflanzen zu sammeln. Dann heißt es auf Vorräte zurückgreifen und nach einem Spaziergang an der kalten Winterluft eine wärmende Suppe zu genießen. Kohl in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen ist ein beliebtes Wintergemüse. Schon mal geärgert, dass der Blumenkohl vor allem aus Blättern zu bestehen scheint? Hier ist die gute Nachricht: bei dieser Suppe stehen die Blumenkohl-Blätter im Mittelpunkt!
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