Im Mai treiben die Nadelbäume zarte, frühlingsgrüne Spitzen aus, die Maiwipfel genannt werden. Die jungen Nadeln sind noch weich und haben ein frisches, feines Aroma.


Sieht aus wie Honig, riecht wie Honig und schmeckt auch wie Honig – das verdankt der honigartige Sirup dem Duft und der Farbe von Löwenzahnblüten. Die beste Zeit für diese kulinarische Besonderheit ist im April, denn dann blüht der Löwenzahn an vielen Stellen im Überfluss und übersät nicht nur nährstoffreiche Wiesen mit seinen leuchtend gelben Blüten.


Im Herbst gibt es Kürbisse in vielen Formen und Farben und sie sind in dieser Jahreszeit weder als Gemüse noch als Dekoration wegzudenken. Dass sich aus den Kernen der Speisekürbisse ganz einfach eine leckere Knabberei herstellen lässt, ist dagegen nur wenig bekannt.
Gegen Erkältungen ist mehr als ein Kraut gewachsen, der Spitzwegerich gehört dabei zu den wichtigsten. Besonders als Sirup wird er gerne eingenommen. Die traditionelle Zubereitung als Erdkammersirup ist besonders geeignet, um die wertvollen Inhaltsstoffe schonend zu extrahieren.
Im September und Oktober ist Erntezeit – auch für Brennnessel-Samen. Die haben es in sich und sind der kleinen Mühe wert, die das Ernten und Trocknen bereiten. Und als heimisches „Superfood“ dürfen sie mit ihrem nussigen Geschmack auch mal ein Baguette bereichern.
Das Franzosenkraut, das gar nicht aus Frankreich kommt, kann nichtsdestotrotz einen Salat mit französischem Dressing zu einem besonderen Augen- und Gaumenschmaus machen.
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