Nachtkerzen gehören bei uns ursprünglich nicht zu den heimischen Pflanzen. Sie wurden im 17. Jahrhundert aus Amerika als Zierpflanzen nach Europa gebracht, fühlten sich aber offensichtlich in Europa so wohl, dass sie sich über die Mauern von Gärten hinweg gesetzt und sich weit verbreitet haben. Der Nutzen der Nachtkerzen, vor allem ihrer Wurzeln und Samen, war in ihrer eigentlichen Heimat schon lange bekannt, bevor der pflanzliche Migrant hier Fuß gefasst hat. Aber auch wir können diese heimische Pflanze, die in großen Mengen wild wächst, nutzen.
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