Wilde Möhre-Samen-Dip mit ofengebackenem Wurzelgemüse

Die Samen der Wilden Möhren riechen und schmecken unverkennbar nach Möhren. Für einen würzigen Dip zu aromatischem Wurzelgemüse also die ideale Voraussetzung. Und weil die Wilde Möhre vom Frühsommer bis weit in den Herbst immer wieder neue Blüten treibt und frische Samenstände heranreifen, ist sie über eine lange Zeit im Jahr frisch verfügbar.

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Sloe-Gin (Schlehen-Gin)

Bei einem Herbstspaziergang findet man oft noch ein paar Schätze in der Natur. Dazu gehören auch die Schlehen, die sich oft in üppigen Hecken verstecken. Die Früchte des Schlehdorns sind sehr aromatisch und eignen sich für herb-fruchtige Aufstriche ebenso gut wie für einen alkoholischen Auszug. Sloe-Gin, also mit Gin aufgesetzte Schlehen, erfreut sich dabei gerade besonders großer Beliebtheit.

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Maronen-Tarte

Im Oktober findet man die Maronen in ihren ausgesprochen stacheligen Schalen oft beim Herbstspaziergang. Die Früchte der Ess- oder Edelkastanie (Castanea sativa) kann man um diese Zeit auch auf den Märkten und in Supermärkten kaufen. Meist sind die Kultur-Maronen deutlich größer, aber die Früchte selbst in der Natur zu sammeln und zu einer einfachen, aber leckeren Tarte zu verarbeiten, macht Freude – auch wenn sie kleiner sind.

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Spaghetti mit Giersch-Pesto

Giersch ist der Gärnter-Schreck schlechthin. Dabei ist er eines der besten Wildgemüse – aromatischer und gesünder als Spinat. Sieht man es also positiv, ist Giersch ein kostenloser, vitaminreicher Spinatersatz, von dem man eigentlich gar nicht genug haben kann!

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Vogelmiere-Crêpe

Die Vogelmiere ist eines dieser unscheinbaren Kräuter, die fast das ganze Jahr über munter an Wegrändern, auf Brachflächen und sogar in Blumenkästen präsent und doch kaum bekannt sind. Dabei hat es auch diese heimische Wildpflanze in sich.

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Maroni-Creme

Die auch Maronen oder Maroni genannten Esskastanien sind eine Delikatesse, die ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Bekannt sind sie oft nur noch als „heiße Maroni“ auf Weihnachtsmärkten. In Frankreich, insbesondere im Elsass, werden aus ihnen viele süße, aber auch herzhafte Gerichte zubereitet. Die „Créme de Marrons“ spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie ist die Grundlage für viele dieser Variationen.

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Brennnessel-Kartoffel-Suppe

Brennnesseln lassen sich den größten Teil des Jahres ernten. Vor allem wenn ein Brennnessel-Bestand gemäht oder zurück geschnitten wird, treibt diese unverwüstliche Wildpflanze schon im zeitigen Frühjahr und bis in den späten Herbst und Winterbeginn immer neues junges Grün.


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Quitten-Paste (Dulce de membrillo)

Von der Quitte kann man alles verwenden. Meist werden Quitten allerdings entsaftet, denn der Saft ist die Grundlage für das beliebte fruchtige Quitten-Gelee und für den nicht minder beliebten Quitten-Likör. Zurück bleibt nach dem Entsaften das Fruchtfleisch, das eigentlich viel zu schade ist, um es wegzuwerfen. Deshalb hat man daraus früher schon Quitten-Konfekt hergestellt.

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Quitten-Mostarda

Obwohl die Quitte von ihrem äußeren Anschein her nicht sofort besticht, ist sie doch eine Frucht mit ausgesprochen vielen Verwendungsmöglichkeiten. Schon beim Ernten und Abreiben des „Pelzes“ verströmt sie einen unvergleichlich frischen Duft, der gute Laune macht. Leicht gibt die Quitte ihren Schatz zwar nicht preis, aber die Arbeit lohnt sich!

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Linzer Schnitten mit Hagebuttenmus

Wenn im Herbst die Nüsse reif sind beginnt die Zeit des süßen Gebäcks. Aus einem Nuss-Mürbeteig, wie er in Linzer Torte verwendet wird, lassen sich perfekt kleine Schnitten herstellen. Statt mit der traditionell verwendeten roten Johannisbeeren-Konfitüre kommt bei der Wildpflanzen-Variante zum Beispiel Hagebutten-Mus zum Einsatz.

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Topfen-Knödel mit Zwetschgen-Röster

Reife Zwetschgen rufen die Assoziation von warmen Spätsommer-Tagen hervor. Frisch zubereitet als Zwetschgen-Röster sind sie ein besonderer Genuss. Zusammen mit Topfen-Knödeln und gerösteten Semmelbröseln ergeben sie eine vollständige Mahlzeit. Wer die Zwetschgen eingemacht hat, kann damit auch in der ungemütlichen Jahreszeit die Erinnerung an den Spätsommer wecken.

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Käsegebäck mit Nachtkerzen-Samen

Nachtkerzen gehören bei uns ursprünglich nicht zu den heimischen Pflanzen. Sie wurden im 17. Jahrhundert aus Amerika als Zierpflanzen nach Europa gebracht, fühlten sich aber offensichtlich in Europa so wohl, dass sie sich über die Mauern von Gärten hinweg gesetzt und sich weit verbreitet haben. Der Nutzen der Nachtkerzen, vor allem ihrer Wurzeln und Samen, war in ihrer eigentlichen Heimat schon lange bekannt, bevor der pflanzliche Migrant hier Fuß gefasst hat. Aber auch wir können diese heimische Pflanze, die in großen Mengen wild wächst, nutzen.

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