Sind Weihnachtsbäume essbar? Grundsätzlich ja, denn die immergrünen Blätter der heimischen Nadelbäume sind ungiftig. Zumindest, wenn sie nicht mit Pestiziden belastet sind, was bei vielen importierten Weihnachtsbäumen leider der Fall ist. Heimische, unbehandelte Nadelbäume sind dagegen vielseitig verwendbar und können dem Weihnachtsbaum ein Upcycling bescheren.
Zimtknoten-Kranz
Eines der beliebtesten Gewürze in den Wintermonaten ist die Rinde des Zimtbaumes. Vor allem wenn mit ihr Gebäck und Getränke aromatisiert werden, entfaltet sie ihre wärmende Wirkung. In den skandinavischen Ländern sind vor allem Zimtwecken oder -knoten beliebt, eine köstliche Kombination aus frischem Hefeteig, Butter und Zimt.
Winter-Simmer-Potpourri
Advent und Weihnachten sind ohne bestimmte Düfte kaum vorstellbar. Vor allem wertvolle Spezereien wie Zimt, Sternanis, Gewürznelken und Vanille sind unmittelbar mit Plätzchen und winterlichen Leckereien assoziiert. Aber auch die fruchtigen ätherischen Öle von Orangen und Zitronen rufen angenehme Erinnerungen hervor. Mit einem schnell herzustellenden Simmer-Potpourri duftet es deshalb herrlich weihnachtlich im Haus.
Basler Leckerli
Basler Leckerli – oder auch Läckerli – sind eine traditionelle schweizer Lebkuchen-Spezialität. In Deutschland sind sie allerdings weniger bekannt als die Nürnberger Lebkuchen und Aachener Printen. Dabei sind die Leckerli durchaus eine ebenbürtige Variante der Honigkuchen.
Gänsedistel-Gemüse (Chorta)
Es gibt viele Wildpflanzen, die sich als Gemüse verwenden lassen. Die Gänsedistel eignet sich, neben Giersch, Brennnesseln, Löwenzahn und Wiesenbärenklau, besonders gut dafür, weil sie üppig wächst und reichlich Blattmasse produziert.
Kaminanzünder mit Kiefernzapfen
Wer weiß nicht ein wärmendes Feuer im Kamin oder in einer Feuerschale zu schätzen, wenn es draußen immer kälter, nasser und dunkler wird! Damit ein Feuer auch schnell brennt, sind ein paar kleine Helfer hilfreich. Zum Beispiel ein Kaminanzünder aus Eierkarton, Kerzenresten und Kiefernzapfen. Eine wunderbare Upcycling-Idee!
Pastinaken-Apfel-Suppe mit Nachtkerzen-Samen
Nachtkerzen-Samen sind zwar winzig, aber sie schmecken gut und es steckt ein riesiges Potenzial in ihnen! Und weil eine Nachtkerzen-Pflanze sehr viele Samen produziert – bis zu 24.000 in einem Jahr -, kann man sogar recht schnell eine Menge ernten, mit der man etwas anfangen kann.
Wilde Möhre-Samen-Dip mit ofengebackenem Wurzelgemüse
Die Samen der Wilden Möhren riechen und schmecken unverkennbar nach Möhren. Für einen würzigen Dip zu aromatischem Wurzelgemüse also die ideale Voraussetzung. Und weil die Wilde Möhre vom Frühsommer bis weit in den Herbst immer wieder neue Blüten treibt und frische Samenstände heranreifen, ist sie über eine lange Zeit im Jahr frisch verfügbar.
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Sloe-Gin (Schlehen-Gin)
Bei einem Herbstspaziergang findet man oft noch ein paar Schätze in der Natur. Dazu gehören auch die Schlehen, die sich oft in üppigen Hecken verstecken. Die Früchte des Schlehdorns sind sehr aromatisch und eignen sich für herb-fruchtige Aufstriche ebenso gut wie für einen alkoholischen Auszug. Sloe-Gin, also mit Gin aufgesetzte Schlehen, erfreut sich dabei gerade besonders großer Beliebtheit.
Maronen-Tarte
Im Oktober findet man die Maronen in ihren ausgesprochen stacheligen Schalen oft beim Herbstspaziergang. Die Früchte der Ess- oder Edelkastanie (Castanea sativa) kann man um diese Zeit auch auf den Märkten und in Supermärkten kaufen. Meist sind die Kultur-Maronen deutlich größer, aber die Früchte selbst in der Natur zu sammeln und zu einer einfachen, aber leckeren Tarte zu verarbeiten, macht Freude – auch wenn sie kleiner sind.
Beifuß-Süppchen
Beifuß ist meist als graues, vertrocknetes Sträußchen bekannt, mit dem die Weihnachtsgans gefüllt wurde, um sie bekömmlicher zu machen. Es ist zwar richtig, dass Beifuß auch die Fettverdauung verbessern kann, aber er kann noch vieles mehr. In einem cremigen Süppchen kommt eine eher unbekannte Eigenschaft zum Vorschein: der champignon-artige Geschmack der jungen Blätter.
Einfache Handspindel
Eine der frühesten kulturellen Errungenschaften der Menschheit ist die Fähigkeit, aus pflanzlichen und tierischen Fasern einen haltbaren Faden herzustellen. Damit wurde eine Vielzahl weiterer Verwendungsmöglichkeiten der Rohstoffe erschlossen. Nicht zuletzt für die Herstellung von gewebten Textilien ist dieser erste Schritt des Spinnens unabdingbar.
Kornelkirschen-Aperitif
Auch wenn der Name und das Aussehen es vemuten lassen: die Kornelkirschen sind mit den uns eher bekannten Kirschen nicht verwandt. Aber sie sind ebenfalls essbar und es lassen sich sogar ausgefallene Köstlichkeiten daraus herstellen.
Kränzchen aus Hortensien-Blüten
Hortensien sind zwar keine heimischen Pflanzen, aber sie fühlen sich in Parks und Gärten der gemäßigten Breiten sehr wohl und bilden im Sommer wunderschöne Schaublüten. Aus diesen lassen sich im Handumdrehen kleine Kränzchen zaubern.
Holunderbeeren-Apfel-Gelee
Die reifen Holunderbeeren glänzen wie schwarze Perlen und laden dazu ein, geerntet und zu einem köstlichen und vielseitig verwendbaren Gelee verarbeitet zu werden.
































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