Löwenzahnblüten-Küchle süß und herzhaft

Die Blüten des Löwenzahn faszinieren wegen ihrer Leuchtkraft und ihrer schieren Menge jedes Jahr im April aufs Neue. Hält sich die vielfältigste aller Wildpflanzen das übrige Jahr eher bescheiden zurück, um als ungeliebtes Unkraut nicht mehr als notwendig auf sich aufmerksam zu machen, so gibt sie doch im Frühling für ein paar Wochen alles, damit sie gesehen und von Bienen und anderen Insekten besucht wird.

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Bärlauch-Tomaten-Quiche

Im April ist die beste Zeit für den wilden Knoblauch, den Bärlauch. Er wächst im Wald teilweise auf großen Flächen, aber auch auf dem Markt und sogar im Supermarkt ist er erhältlich. Es gibt unzählige Möglichkeiten, um den frischen Bärlauch mit seinem Knoblauch-Aroma zu genießen. Eine Quiche ist eine meiner liebsten Bärlauch-Zubereitungen.

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Grüne Soße auf französisch – Pistou aus Wildkräutern

Jede Region hat ihre Grüne Soße, denn besonders gern werden im Frühjahr frische Kräuter zu Soßen verarbeitet. Naturgemäß bilden die Kräuter die Hauptzutat, die Variation entsteht durch unterschiedliche Aroma-Zutaten.

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Schwäbischer Kartoffelsalat mit Radieschen und Gänseblümchen

Kartoffelsalat ist in Deutschland aus den Küchen der verschiedenen Regionen nicht wegzudenken. Und es gibt mindestens so viele verschiedene Varianten wie Regionen. Meine Lieblingsvariante ist definitv der schwäbische Kartoffelsalat, der mit Brühe und Essig angemacht wird und wunderbar saftig ist.

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Sonnenblumenkern-Aufstrich mit Weinbergschnittlauch

Wildkräuter lassen sich hervorragend mit Milchprodukten wie Quark, Schmand und Frischkäse kombinieren. Aber auch vegane Aufstrich-Alternativen stehen den Klassikern geschmacklich nicht nach. Der Aufstrich aus Sonnenblumenkernen lässt sich sehr leicht zuhause herstellen und vielseitig aromatisieren, zum Beispiel mit frischem Weinbergschnittlauch.

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Wareniki mit Kartoffel-Vogelmiere-Füllung

Wareniki sind gefüllte Teigtaschen und gelten als ukrainisches Nationalgericht. Oft werden sie auch als russische Maultaschen bezeichnet. Sie können herzhaft oder auch süß gefüllt sein. Die bekannteste Variante ist fleischlos und wird mit gekochten Kartoffeln zubereitet. Zu dieser Füllung passt der frische Geschmack der Vogelmiere besonders gut.

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Gratinierte Rosenkohl-Röschen mit Scharbockskraut-Schmand

Rosenkohl ist in Nordeuropa ein beliebtes Wintergemüse. Man kennt ihn vor allem gekocht als Beilagengemüse zu deftigem Essen. Dass in den kleinen Kohl-Röschen noch viel mehr steckt, beweist dieses Rezept. Zusammen mit einem Dip aus Schmand und Scharbockskraut ergibt er ein vollwertiges, aromatisches Gericht.

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Zimtknoten-Kranz

Eines der beliebtesten Gewürze in den Wintermonaten ist die Rinde des Zimtbaumes. Vor allem wenn mit ihr Gebäck und Getränke aromatisiert werden, entfaltet sie ihre wärmende Wirkung. In den skandinavischen Ländern sind vor allem Zimtwecken oder -knoten beliebt, eine köstliche Kombination aus frischem Hefeteig, Butter und Zimt.

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Gänsedistel-Gemüse (Chorta)

Es gibt viele Wildpflanzen, die sich als Gemüse verwenden lassen. Die Gänsedistel eignet sich, neben Giersch, Brennnesseln, Löwenzahn und Wiesenbärenklau, besonders gut dafür, weil sie üppig wächst und reichlich Blattmasse produziert.

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Pastinaken-Apfel-Suppe mit Nachtkerzen-Samen

Nachtkerzen-Samen sind zwar winzig, aber sie schmecken gut und es steckt ein riesiges Potenzial in ihnen! Und weil eine Nachtkerzen-Pflanze sehr viele Samen produziert – bis zu 24.000 in einem Jahr -, kann man sogar recht schnell eine Menge ernten, mit der man etwas anfangen kann.

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Sloe-Gin (Schlehen-Gin)

Bei einem Herbstspaziergang findet man oft noch ein paar Schätze in der Natur. Dazu gehören auch die Schlehen, die sich oft in üppigen Hecken verstecken. Die Früchte des Schlehdorns sind sehr aromatisch und eignen sich für herb-fruchtige Aufstriche ebenso gut wie für einen alkoholischen Auszug. Sloe-Gin, also mit Gin aufgesetzte Schlehen, erfreut sich dabei gerade besonders großer Beliebtheit.

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Maronen-Tarte

Im Oktober findet man die Maronen in ihren ausgesprochen stacheligen Schalen oft beim Herbstspaziergang. Die Früchte der Ess- oder Edelkastanie (Castanea sativa) kann man um diese Zeit auch auf den Märkten und in Supermärkten kaufen. Meist sind die Kultur-Maronen deutlich größer, aber die Früchte selbst in der Natur zu sammeln und zu einer einfachen, aber leckeren Tarte zu verarbeiten, macht Freude – auch wenn sie kleiner sind.

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Beifuß-Süppchen

Beifuß ist meist als graues, vertrocknetes Sträußchen bekannt, mit dem die Weihnachtsgans gefüllt wurde, um sie bekömmlicher zu machen. Es ist zwar richtig, dass Beifuß auch die Fettverdauung verbessern kann, aber er kann noch vieles mehr. In einem cremigen Süppchen kommt eine eher unbekannte Eigenschaft zum Vorschein: der champignon-artige Geschmack der jungen Blätter.

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Tomaten-Feta-Salat mit Dost

Im Hochsommer steht die wilde Form des Oregano, der Dost, an sonnigen Waldrändern, Wiesen und Wegen in voller Blüte. Mit seinem aromatisch-würzigen Duft weckt er Assoziationen zu mediterranen Gerichten. Im Libanon wird damit eine simple Delikatesse hergestellt, die nach dem darin verwendeten Feta-ähnlichen Weißkäse „Schankliesch“ genannt wird.

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