Im Hochsommer steht die wilde Form des Oregano, der Dost, an sonnigen Waldrändern, Wiesen und Wegen in voller Blüte. Mit seinem aromatisch-würzigen Duft weckt er Assoziationen zu mediterranen Gerichten. Im Libanon wird damit eine simple Delikatesse hergestellt, die nach dem darin verwendeten Feta-ähnlichen Weißkäse „Schankliesch“ genannt wird.
Autor: Maison Rieck Manufaktur
Kräuterbild-Kartoffeln
Im August gibt es zur großen Freude aller Kartoffel-Liebhaber die ersten hiesigen Kartoffeln. Da stellt sich dann auch gleich die Frage, in welcher der vielen Variationen man diese am besten genießen möchte. Eine einfache und doch ausgefallene Möglichkeit sind Kartoffeln vom Backblech mit einem „Kräuterbild“. Lauter kleine, essbare Wildpflanzen-Portraits sozusagen.
Aprikosen-Konfitüre mit Lavendel
Klingt im ersten Moment ungewöhnlich, aber aromatische Aprikosen und duftender Lavendel sind ein perfektes Duo, das garantiert nach Sommer schmeckt!
Damit die Konfitüre besonders fruchtig schmeckt, wird sie am besten mit weniger Zucker zubereitet, Gelierzucker 2:1 ist dabei ein guter Kompromiss. Die abgezupften Lavendelblüten werden beim Kochen am Schluss dazugegeben und bleiben in der Konfitüre. Weiterlesen „Aprikosen-Konfitüre mit Lavendel“
Wildkräuter-Börek
Mediterrane Vorspeise trifft heimische Wildkräuter: die Börek-Röllchen sind nicht nur in der türkischen Küche sehr beliebt. Sie lassen sich einfach zubereiten und werden oft mit einer Mischung aus Feta-Käse und Spinat gefüllt. Statt Spinat werden hier aber zur Abwechslung heimische Wildkräuter verwendet.


Labneh – Frischkäsebällchen mit Wildkräutern
Frischkäse lässt sich ganz leicht selbst herstellen. Was bei uns weitgehend in Vergessenheit geraten ist, ist in vielen anderen Kulturen immer noch alltäglich. Labneh nennt sich der Frischkäse zum Beispiel im Libanon und anderen Teilen der arabischen Welt. Er wird aus Laban hergestellt, das einem cremigen Joghurt entspricht. Werden daraus kleine Bällchen geformt und dann auch noch mit Kräutern garniert, entsteht daraus ein Augen- und Gaumenschmaus.
Holunderblüten-Essig mit Wald-Erdbeeren
Der wunderbare Geschmack der Holunderblüten lässt sich auf viele Weisen konservieren. Als Blüten-Essig ist er eine Delikatesse, die das ganze Jahr über für besondere Salat-Dressings und Soßen verwendet wird. Er überzeugt solo genauso wie als Duo mit Wildfrüchten wie zum Beispiel den kleinen, aber umso aromatischeren Walderdbeeren.
Holunderblüten-Apfel-Gelee
Wer im Mai und Juni danach Ausschau hält wird feststellen, dass der Holunderstrauch in unseren Breitengraden allgegenwärtig ist und seine üppigen, weißen Blütendolden sowohl in Gärten als auch am Wald- und Wiesenrand und auf Brachflächen überall zu sehen sind. Im warmen Abendwind kann man sogar manchmal die Duftwolken riechen, die diese winzigen Blüten verbreiten.
Holunder-Rosenblüten-Sirup
Wenn die Holundersträucher zu blühen beginnen bieten sie für eine kurze Zeit die Möglichkeit, den wunderbaren Duft auf eine von 1001 Möglichkeiten zu konservieren. Eine besonders feine Möglichkeit ist die Kombination von Holunderblüten und Duftrosen-Blüten in einem Sirup, der später – wie reiner Holunderblüten-Sirup – zur Zubereitung verschiedener Getränke und Süßspeisen genutzt werden kann.
Wiesen-Bocksbart-Gemüse
Eine kaum bekannte und deshalb sehr unterschätzt heimische Wildpflanze ist der Wiesen-Bocksbart. Die Pflanze mit dem ungewöhnlichen Namen wächst auf Wiesen und an Wegränder.
Spaghetti mit Giersch-Pesto
Giersch ist der Gärnter-Schreck schlechthin. Dabei ist er eines der besten Wildgemüse – aromatischer und gesünder als Spinat. Sieht man es also positiv, ist Giersch ein kostenloser, vitaminreicher Spinatersatz, von dem man eigentlich gar nicht genug haben kann!


Rhabarber-Streuselkuchen mit Holunderblüten-Sahne
Der Rhabarber ist das erste einheimische Obst im Frühjahr, dabei ist er eigentlich eine Gemüse-Pflanze. Sein frischer, säuerlicher Geschmack eignet sich vor allem für Kompott, Konfitüre und Kuchen.
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Waldmeister Panna Cotta
Zum 1. Mai gibt es Waldmeister-Bowle. Oder aber eine Panna Cotta mit dem besonderen Aroma des Waldmeister-Krauts, das jetzt kurz vor der Blüte steht. Denn in dem cremigen Dessert kommt es besonders gut zur Geltung.
Grüne Soße auf kanarisch – Mojo verde aus Wildkräutern
Nicht nur um Gründonnerstag ist eine grüne Soße aus der Fülle der aromatischen Frühlingskräuter eine willkommene vegetarische Mahlzeit, vor allem wenn sie mit leckeren, kleinen Kartoffeln serviert wird.


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Gestricktes Schaf aus Wolle
Ein Schaf aus Schafwolle gestrickt – das wirkt aufgrund des Naturmaterials besonders „echt“. Und es ist nach einer Vorlage aus der Waldorf-Pädagogik sogar relativ einfach. Man muss nur rechte Maschen stricken und auf- und abketten können. Weil gestrickte Textilien sehr dehnbar sind, lässt sich das Schaf trotz des zweidimensionalen Schnittes beim Stopfen zu einer plastischen Figur formen.
Haferflocken-Cookies mit Löwenzahnblüten
Im April stehen die Blüten des vielseitigen Löwenzahn im Mittelpunkt. Die sonnengelben Zungenblüten duften nach Honig und sind ein Paradies für Bienen und andere Insekten. Sie bestäuben die Blüten, die sich wie von Zauberhand nach ein paar Tagen in Pusteblumen verwandelt und vom Wind in alle Welt getragen werden.
























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