Netz aus Brennnessel-Fasern

Aus Brennnessel-Fasern lassen sich Kordeln herstellen, die stabil und flexibel zugleich sind. Man kann sie wie Bindfaden verwenden oder – wie schon seit der Steinzeit – mit Hilfe einer einfachen Holznadel zu einem Netz verarbeiten.

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Kordel aus Brennnesselfasern

Dass die Brennnessel so viel mehr kann, als mit ihren Brennhaaren bei Berührung für unangenehme Erfahrungen zu sorgen, ist leider weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Brennnessel ist zum einen ein wichtiges Nahrungs- und Heilmittel für Menschen und eine unentbehrliche Futterpflanze für Tiere, vor allem für Insekten. Sie ist aber auch ein wertvoller Lieferant für pflanzliche Fasern. Dieser Aspekt der Brennnessel ist heutzutage noch weniger bekannt als die Nutzung als Heil- und Lebensmittel

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Kordel aus Narzissen-Blättern

Eine Kordel aus Narzissen-Blättern? Ja, das geht, sogar sehr gut! Die verwelkten Blätter der Osterglocken bringen alle notwendigen Eigenschaften mit, die man zum Zwirnen einer Schnur oder Kordel braucht. Also gar nicht so abgedreht, wie es vielleicht im ersten Moment klingen mag, sondern nur verdreht.

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Brombeer-Knospen

Wenn es im späten Winter den Anschein macht, als wäre nicht allzu viel los in Sachen Wildpflanzen, stehen die Brombeer-Sträucher bereits in den Startlöchern. Sie bilden Knospen, aus denen sich bald neue Triebe mit Blättern und Blüten entwickeln. Diese Knospen sind eine leckere kleine Winter-Delikatesse. Es ist allerdings nur eine kurze Zeit, in der Brombeer-Knospen an den Sträuchern zu finden sind.

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Korb aus Schwertlilien-Blättern

Korb statt Kompost: Wer im Frühjahr die Beete für das neue Gartenjahr parat macht, findet dabei manches Pflanzenmaterial mit überraschendem Nutzen. Aus den verwelkten Blättern der Schwertlilien zum Beispiel lässt sich ein stabiler Korb mit aparter Struktur und Optik flechten.

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Tintling-Tinte

Ein wenig gruselig sieht es schon aus, wenn der weiße Pilz zu einer schwarzen Masse zerfließt. Dass man daraus Tinte machen kann, verrät bereits der Name des Schopf-Tintling genannten Verwandlungskünstlers.

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Korb aus Brombeer-Ranken

Wie die Brennnessel wegen ihrer Brennhaare geschmäht wird, ist auch der stachelige Brombeer-Strauch vielerorts nicht gerne gesehen und wird entsprechend unterschätzt. Dabei hat er doch so viel mehr als nur die süßen, blau-schwarzen Früchte zu bieten. Ein einfacher Korb in Schwingen-Technik ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die langen Brombeer-Ranken zu nutzen.

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Gefilztes Schaf-Fell

Anders als bei echten Fellen wird ein gefilztes Fell nur aus dem Woll-Vlies des Schafes gemacht. Dafür wird das Schaf sorgfältig geschoren und der dabei abfallende „Mantel“ aus Wolle wird auf der Rückseite verfilzt. Dadurch werden die Wollhaare festgehalten und das Fell ist ähnlich stabil wie ein gegerbtes. Das Schaf springt derweil weiter munter über die Weide.

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Einfache Handspindel

Eine der frühesten kulturellen Errungenschaften der Menschheit ist die Fähigkeit, aus pflanzlichen und tierischen Fasern einen haltbaren Faden herzustellen. Damit wurde eine Vielzahl weiterer Verwendungsmöglichkeiten der Rohstoffe erschlossen. Nicht zuletzt für die Herstellung von gewebten Textilien ist dieser erste Schritt des Spinnens unabdingbar.

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Gewebtes Tuch aus Schafwolle

Vom Schaf zum Tuch – ein großes Tuch aus Schafwolle tut vor allem in der kalten Jahreszeit gut. Reine Schafwolle hat allerdings nicht nur hervorragende wärmende Eigenschaften, sondern sie kann im Sommer auch kühlen.

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