Walnuss-Busserl

Eine Adventszeit ohne den Duft von Weihnachtsgebäck ist kaum vorstellbar. Es gibt so viele verschiedene Arten von Plätzchen, dass die Entscheidung oft schwer fällt. Oder man besinnt sich auf ein paar Klassiker, die bewährt und ohne allzu großen Aufwand zu machen sind.

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Maroni-Creme

Die auch Maronen oder Maroni genannten Esskastanien sind eine Delikatesse, die ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Bekannt sind sie oft nur noch als „heiße Maroni“ auf Weihnachtsmärkten. In Frankreich, insbesondere im Elsass, werden aus ihnen viele süße, aber auch herzhafte Gerichte zubereitet. Die „Créme de Marrons“ spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie ist die Grundlage für viele dieser Variationen.

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Brennnessel-Kartoffel-Suppe

Brennnesseln lassen sich den größten Teil des Jahres ernten. Vor allem wenn ein Brennnessel-Bestand gemäht oder zurück geschnitten wird, treibt diese unverwüstliche Wildpflanze schon im zeitigen Frühjahr und bis in den späten Herbst und Winterbeginn immer neues junges Grün.


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Quitten-Paste (Dulce de membrillo)

Von der Quitte kann man alles verwenden. Meist werden Quitten allerdings entsaftet, denn der Saft ist die Grundlage für das beliebte fruchtige Quitten-Gelee und für den nicht minder beliebten Quitten-Likör. Zurück bleibt nach dem Entsaften das Fruchtfleisch, das eigentlich viel zu schade ist, um es wegzuwerfen. Deshalb hat man daraus früher schon Quitten-Konfekt hergestellt.

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Quitten-Mostarda

Obwohl die Quitte von ihrem äußeren Anschein her nicht sofort besticht, ist sie doch eine Frucht mit ausgesprochen vielen Verwendungsmöglichkeiten. Schon beim Ernten und Abreiben des „Pelzes“ verströmt sie einen unvergleichlich frischen Duft, der gute Laune macht. Leicht gibt die Quitte ihren Schatz zwar nicht preis, aber die Arbeit lohnt sich!

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Linzer Schnitten mit Hagebuttenmus

Wenn im Herbst die Nüsse reif sind beginnt die Zeit des süßen Gebäcks. Aus dem Nuss-Mürbeteig, der für die Linzer Torte verwendet wird, lassen sich perfekt kleine Schnitten herstellen. Statt mit der traditionell verwendeten roten Johannisbeeren-Konfitüre kommt bei der Wildpflanzen-Variante Hagebutten-Mus zum Einsatz.

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Topfen-Knödel mit Zwetschgen-Röster

Reife Zwetschgen rufen die Assoziation von warmen Spätsommer-Tagen hervor. Frisch zubereitet als Zwetschgen-Röster sind sie ein besonderer Genuss. Zusammen mit Topfen-Knödeln und gerösteten Semmelbröseln ergeben sie eine vollständige Mahlzeit. Wer die Zwetschgen eingemacht hat, kann damit auch in der ungemütlichen Jahreszeit die Erinnerung an den Spätsommer wecken.

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Apfel-Tarte Tatin mit Wilde Möhre-Samen

Die Wilde Möhre ist eine der besonders häufig vorkommenden Wildpflanzen und ist doch weitgehend unbekannt. Dabei hat sie viel zu bieten, denn sowohl die Wurzeln als auch die Blüten und Samen sind essbar. Die Samen der wilden Möhre können sowohl für herzhafte als auch für süße Gerichte verwendet werden. Einer Apfel-Tarte Tatin geben sie zum Beispiel einen kleinen zusätzlichen Aroma-Kick.

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Eichel-Kaffee

Kaffee aus Eicheln? Natürlich kann man keinen echten Kaffee aus Eicheln machen, aber eine von vielen Kaffee-Ersatz-Varianten. Kaffee-Ersatz kann aus Früchten, Samen oder Wurzeln von Wildfrüchten hergestellt werden. Wichtig für den Geschmack ist ein relativ hoher Anteil an Stärke und Aromen in den jeweiligen Pflanzenteilen. Durch Rösten kommt der kaffee-artige Geschmack dazu, Koffein ist aber nicht enthalten.

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Käsegebäck mit Nachtkerzen-Samen

Nachtkerzen gehören bei uns ursprünglich nicht zu den heimischen Pflanzen. Sie wurden im 17. Jahrhundert aus Amerika als Zierpflanzen nach Europa gebracht, fühlten sich aber offensichtlich in Europa so wohl, dass sie sich über die Mauern von Gärten hinweg gesetzt und sich weit verbreitet haben. Der Nutzen der Nachtkerzen, vor allem ihrer Wurzeln und Samen, war in ihrer eigentlichen Heimat schon lange bekannt, bevor der pflanzliche Migrant hier Fuß gefasst hat. Aber auch wir können diese heimische Pflanze, die in großen Mengen wild wächst, nutzen.

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Erlebte Geschichte – Frühmittelalter-Markt in Diersfordt 2018

Viele Menschen denken bei „Geschichte“ an ein eher langweiliges Schulfach, zu dem ein Buch mit viel Text und wenig attraktiven Bildern gehört. Was sich hinter der eigentlichen „Geschichte“ verbirgt, bleibt auf diese Weise meist ausgesprochen abstrakt.

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Habermus

Meist wird das Habermus in heutigen Rezepten der weisen Hildegard von Bingen zugeschrieben. Eigentlich ist Habermus aber nichts anderes als ein gekochter Getreide-Brei, auch als Porridge bekannt. Habermus aus Dinkel oder Hafer ist ein gesundes, nahrhaftes und wärmendes Frühstück, das vor allem in der kalten Jahreszeit den Start in den Tag erleichtert.

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Brennnessel-Samen-Salz

Brennnessel-Samen können es ohne Weiteres mit den angesagten Superfoods wie Chia- und Sesamsamen aufnehmen. Sie enthalten nicht nur viel Eiweiß, sondern auch bis zu 30% fettes Öl (aus Brennnessel-Samen wird sogar ein sehr gesundes und aromatisches Öl gewonnen) und viel Vitamin E und Carotinoide. Sie sind allerdings nicht nur gesund, sondern sie schmecken auch noch ausgesprochen gut. leicht geröstet haben sie einen herrlich nussigen Geschmack. Damit sind sie eine prima Basis für ein Gewürz-Salz der besonderen Art.

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Hagebutten-Ketchup

Wer sagt eigentlich, dass Ketchup aus Tomaten bestehen muss? Zwar ist heutzutage meist Tomatenketchup gemeint, wenn von Ketchup die Rede ist. Ursprünglich hatte diese würzige Soße aber nichts mit Tomaten zu tun. Sie wurde aus regional unterschiedlichen pflanzlichen, zum Teil sogar auch tierischen Zutaten und verschiedenen Gewürzen hergestellt. Warum also nicht ein Ketchup aus Hagebutten selbst machen?

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