Aufhänger aus Tannenbaum-Spitzen

Der Weihnachtsbaum hat seine Schuldigkeit getan und wartet, bereits – mehr oder weniger nadellos – auf die Abholung. Die beste Gelegenheit für Tannenbaum-Upcycling!

Aus der Spitze eines ausgedienten Weihnachtsbaums lassen sich ganz leicht schöne und nützliche Dinge herstellen. Ein Projekt, das sich auch für Kinder eignet, sind diese Aufhänger.

Man braucht dafür:

ein ca. 25 cm langes Stück aus dem oberen Drittel eines Tannenbaums

Gartenschere

Schnitzmesser

Schleifpapier, grob und fein

Holzwachs (z.B. Wood Butter)

Kordel

Mit der Gartenschere wird die Tannenbaum-Spitze am besten unterhalb einer schönen „Etage“ von Ästen und oberhalb der darüber liegenden abgeschnitten. Die vom Haupttrieb abgehenden Äste werden dann mit der Schere auf die gewünschte Länge gekürzt.

Mit dem Messer wird dann vorsichtig die Rinde abgeschält. Weil die Rinde bei frischen Weihnachtsbäumen noch weich ist, geht das ziemlich leicht. Das Holz unterhalb der Rinde ist härter und hat eine andere Farbe.

Wenn die Rinde entfernt ist, wird das Baumstück mit Schleifpapier geglättet. Damit das Holz nicht reißt und schöner aussieht, wird anschließend ein wenig Holzwachs mit einem weichen Lappen aufgetragen und eingerieben.

Um den neuen „Mehrfach-Haken“ aufzuhängen, wird am oberen Teil des Tannenbaum-Stücks eine Kordel befestigen. Das geht am besten, wenn dort Ast-Reste vorhanden sind. Alternativ kann man aber auch eine Kerbe in den Trieb schnitzen oder ein Loch hindurch bohren und eine Schnur hindurch ziehen.

Diese Aufhänger eignen sich sehr gut, um zum Beispiel Kräuterbündel daran zum Trocknen aufzuhängen. Aber auch in der Küche, im Garten oder beim Zelten sind sie sehr nützlich, um daran Handtücher, Topflappen, Kochutensilien etc. griffbereit zu haben.

Falls gerade kein ausrangierter Weihnachtsbaum verfügbar ist, findet man in Nadelwäldern auch oft Bruchholz. Sofern das Holz noch nicht morsch ist kann es auch sehr gut verwendet werden. Je nachdem ob das Holz schon länger der Feuchtigkeit ausgesetzt war oder nicht, lässt es sich mehr oder weniger leicht schälen. Manchmal geht die Rinde fast von alleine ab. Allerdings ist das Kernholz darunter dann auch manchmal verfärbt, was aber auch ganz reizvoll sein kann.

Zum Schluss ein paar Gedanken zum Upcycling: so modern dieser Begriff auch klingen mag, so alt ist die Idee dahinter. Unsere Vorfahren haben es deutlich besser verstanden, Müll zu vermeiden, denn für fast alles gab es einem sinnvollem Nutzen. Ich finde es reizvoll, aus Abfall etwas Nützliches oder sogar Schönes zum machen. Aber trotz dieses Trends produzieren wir immer noch viel zu viel Müll. Und noch besser als Upcycling oder Recycling ist es natürlich, Abfälle von vornherein zu vermeiden, zum Beispiel durch wiederverwendbare Gebrauchsgegenstände. Dabei finde ich diese Vorgehensweise sinnvoll:

Reduce

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