Klingt ungewöhnlich, ist aber eine feine Delikatesse, die sich im Frühjahr aus den im Überfluss vorhandenen Löwenzahnknospen und nur wenigen weiteren Zutaten leicht herstellen lässt.


Farinata di Ceci ist ein herzhafter Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl, der seit der Antike im Mittelmeerraum, insbesondere in Italien, verbreitet ist und sich großer Beliebtheit erfreut. In vielen Regionen ist er zur Spezialität avanciert und sogar in Nizza findet man ihn unter dem Namen „Socca“ auf vielen Speisekarten.


Eigentlich müsse der Titel „Overnight-Oats“ oder „Sweet Buddha Bowl“ heißen, denn darunter ist eine Schale mit über Nacht eingeweichten Haferflocken, bunten Obstsorten und wertvollen Nüssen bzw. Samen heute besser bekannt…


Früher eine alltägliche, heute eine fast vergessene Beilage: der Serviettkloß ist eine hervorragende Resteverwertung für altbackenes Brot und macht eine ganze Großfamilie satt. Mit frischen Wiesenkräutern wird er zur Delikatesse.


Sowohl Brennnesseln als auch Graupen werden in der Küche heute kaum noch verwendet. Zu Unrecht, denn sie sind gesund und lecker und gehören schon lange auf den Speiseplan der Menschen in Mittel- und Osteuropa. Ein Eintopf mit Gerstengraupen und Brennnesseln macht lange satt und ist deshalb nicht nur für die Verpflegung im mittelalterlichen Lager bestens geeignet. Geschmacklich erinnert der Eintopf sogar an Risotto.


„Maiwipfel“ werden die jungen Triebe der Fichten und anderer Nadelbäume nicht ohne Grund genannt. Die noch zarten Triebspitzen haben ein interessantes Wald-Aroma, das sich gut in Zucker konservieren lässt. Doch nicht nur das Aroma, sondern auch wertvolle Inhaltsstoffe können damit extrahiert werden.


Nicht nur am Gründonnerstag ist eine Grüne Soße dank ihrer vielen Aromen und wertvollen Inhaltsstoffe eine Bereicherung des Speiseplans. Deshalb findet sich eine Variation der Grünen Soße auch in den meisten Kulturen, so zum Beispiel auch in Form des bekannten argentinischen Chimichurris.


Weiterlesen „Grüne Soße auf argentinisch – Chimichurri aus Wildkräutern“
Einer der ersten Frühlingsboten ist das Gartenschaumkraut, das den noch kahlen Boden mit seinen kleinen, grünen Rosetten verziert. Es ist eine wunderbare Alternative zu Rucola, stammt es doch aus der gleichen Pflanzenfamilie. Es gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die Vielfalt an frischem, wildem Grün, das im Frühjahr überall vor unserer Haustür sprießt!


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